Vereinskonzept und Nachwuchsförderung

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Außerordentliche Versammlung beschließt Vereinskonzept

Am 20. Mai hat die außerordentliche Mitgliederversammlung ein zukunftweisendes Konzept einstimmig beschlossen, was sich in erster Linie auf die vorhandene Jugendarbeit im Verein bezieht. Es wurde vielfältig diskutiert und einige richtige Schwierigkeiten bei der Umsetzung aufgezeigt. Die rückgängige Anzahl an Kinder in der Stadt Petershagen und Umgebung ist dabei ein großes Problem, wenn man die vorhandenen Mannschaften vor allem zahlenmäßig erhöhen möchte.

Ein wichtiger Punkt in der Umsetzung ist die Qualität der Trainer. So musste bisher fast ausschließlich auf bereitwillige Eltern, die mit viel Hingabe und Engagement ihre Aufgabe erfüllen, zurückgegriffen werden. Bedeutet allerdings auch, dass nach spätestens zwei Jahren neue Trainer und Betreuer für einen Jahrgang gefunden werden müssen.

Ausbildung qualifizierter Trainer

Hier soll Konstanz in die Trainerarbeit kommen und zusätzlich ein ganzheitliches Ausbildungskonzept, zunächst einmal im Fußball und Volleyball, die Grundlage bilden. Im Fußballbereich trägt eine einheitliche Spielauffassung, angefangen bei den Kleinsten bis zu den Größten, Sorge dafür, dass dem Seniorenbereich genügend Spieler zur Verfügung stehen. Bedeutet zunächst zunehmend Kosten für die Ausbildung, bei dann stark sinkenden Ausgaben für spätere Neuverpflichtungen. Diese Aufgabe gilt es zu meistern.

Ballorientierten Spielweise als einheitliche Spielweise im Fußball

Wichtigster Punkt der "Ballorientierten Spielweise" ist, dass alle Spieler die gleichen Chancen und somit in den Jahren ähnlich große Einsatzzeiten in den Spielen haben, wie vermeintlich bessere. Es werden alle gebraucht, allein schon wegen der steigenden Spieleranzahl in den Mannschaften. Zunächst wird mit 7er-Mannschaften gespielt – später mit 11er.

Die vornehmliche Aufgabe der Trainer und Betreuer wird sein, die Jungs und Mädels bei "Laune zu halten". Hierbei wird sich an den jeweiligen Verbänden orientiert, deren pädagogische und sportliche Auffassung sich am Standard der Sportwissenschaften anlehnt. Dies erfordert eine kontinuierliche Weiterbildung der Trainer und Betreuer und unterliegt somit ständigen Updates.

Warum ein einheitliches Konzept?

Nach dem Motto: " Wer nicht weiß, wo er hin will, darf sich nicht wundern, wenn er woanders ankommt!" sollten einfach Ziele definiert werden. Das bisherige Wirken sollte noch einmal verdeutlicht werden, um letztlich eine gewisse Transparenz nach außen zu schaffen.

Alle Vereinsmitglieder sind aufgerufen, dieses zu verwirklichen. Von einzelnen Personen kann es nicht geschafft werden, lediglich wenige Vorgaben können gegeben werden.

Vereinsphilosophie als Vision

Diese Grundlagen spiegelt die Vereinsphilosophie wieder, an der sich in den nächsten Jahren orientiert wird. Dies heißt aber auch, dass die Philosophie einem ständigen Wandel unterliegt und bei Bedarf angepasst werden muss.

Im Endeffekt ist ein Verein ein Hobby. Wenn hier der Spaß auf der Strecke bleibt, weil jeder andere Ziele verfolgt, läuft etwas verkehrt. Die soziale Verantwortung den Kindern gegenüber ist eine große Aufgabe, der Rechnung getragen werden muss.Das Vereinskonzept des SV Frille-Wietersheim

Das über 20 Seiten detailliert beschriebene Vereinskonzept findet man unter Nachwuchsförderung. Jeder der Interesse daran hat, kann es dort herunterladen.

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Homepage als Kommunikationsorgan

Aufgaben sind genügend vorhanden: So werden Trainer und Betreuer gesucht, aber auch Personen, die in der Öffentlichkeitsarbeit mitwirken wollen, Turnierorganisatoren, Sponsorenverantwortliche, Vereinsfestorganisatoren und weitere. Aktuelle Meldungen sind laufend auf der Homepage abrufbar.

Jede Vereinssparte und jedes Vereinsmitglied oder auch nur Interessierte sind aufgerufen dort Artikel zu posten, Kommentare zu hinterlassen, Anregungen zu geben, negative oder positive Kritik zu äußern.

Der Vorstand freut sich auf jeden Beitrag.

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