2. Mannschaft | „Klatsche“ zum Saisonstart

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So hat man sich den Saisonstart nicht vorgestellt. Dass mit TuS Minderheide ein schwerer Gegner im 1. Spiel wartete, war klar, ein solcher Spielverlauf war jedoch nicht zu erwarten:

Nach eigentlich ganz guten 15 Min. in der ersten Halbzeit, in denen man aber in der 7. Min. bereits das erste, unnötige Gegentor kassierte, fiel dann in der 25. Min. als weiteres Gastgeschenk das 0:2. So nahm das Spiel seinen weiteren, unfreundlichen Verlauf. Nach einem verschossenen Elfmeter durch Andreas Jungcurt (der Torwart hatte sich die richtige Ecke ausgesucht und der Schuss war nicht stark genug und platziert geschossen) sowie einer weiteren unglücklichen Strafraumszene im 5er direkt im Anschluss stand es statt 1:2 nunmehr 0:3 für die Gäste (34. Min.). Das 0:4 folgte 8 Minuten später (42. Min.). Ein kurzes Aufbäumen vor der Halbzeit, ein Pass von Andreas Jungcurt auf den am linken 16er-Eck freistehenden Benjamin Hahne und mit einem schönen Aussenriß-Schuss ins linke obere Eck stand es zur Pause nur noch 1:4.

Vielleicht ist ja doch noch was drin. Zumindest hat man ja vor der Halbzeitpause gezeigt, dass man auch Fußball spielen kann.

Doch der TuS Minderheide war dem Gastgeber an diesem Tag in allen Belangen überlegen: Läuferisch, spielerisch, gedanklich und kämpferisch waren sie immer einen Schritt voraus, zeigten mehr Präsenz und Einsatzbereitschaft in den Zweikämpfen. Die logische Konsequenz: Mit jedem weiteren Gegentor schwand die Gegenwehr unserer Mannschaft, fast kollektive Arbeitsverweigerung und Lethargie beim SV Frille-Wietersheim – es lief nichts zusammen, fast jeder Pass verfehlte sein Ziel. So darf sich eine Heimmannschaft beim ersten Saisonspiel nicht präsentieren.
In Folge dessen kassierten wir in der zweiten Spielhälfte in regelmäßigen Abständen alle 5 – 7 Minuten die Tore zum 1:5 (53. Min.), 1:6 (60. Min.), 1:7 (64. Min.), 1:8 (75. Min.), 1:9 (80. Min.) und 1:10 (86. Min.).

Diese Auflistung der Gegentore schmerzt. Soll sie auch – als Warnung, aber vielmehr noch auch als Ansporn für alle Beteiligten, so etwas nicht noch einmal zuzulassen. Dass wir es besser können, wissen wir. Dass wir läuferisch an uns arbeiten müssen, wissen wir auch. Und dass wir all dies auch tun und zeigen werden – das wiederum wissen wir hoffentlich auch alle.

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